Kapitel 57
das ist, in Kutschen, in Studien, aber ein denkender Mann sieht dafür
es in sich."
"Sie sollten gehen und diese Philosophie in Griechenland predigen, wo es ist,
mit dem Duft der Granatäpfel warm und duftend, aber hier ist es
dem Klima nicht gepaßt. Mit wem war es, ich redete von Diogenes?
War es mit Ihnen?"
"Ja, mit mir gestern."
"Diogenes brauchte kein Studium oder einen warmen Wohnen; es ist dort heiß
ohne. Sie können in Ihrer Wanne liegen und Orangen und Oliven essen. Aber
bringen Sie ihn zu Rußland, um zu leben: er würde betteln, um innen hereingelassen zu werden
Der Mai geschweige denn der Dezember. Er würde mit der Kälte gefaltet werden."
"Nr. Man kann gegenüber Kälte im Hinblick auf jedem anderen Schmerz unempfindlich sein. Marcus
Aurelius sagt: 'Ein Schmerz ist eine lebhafte Idee des Schmerzes; machen Sie davon eine Anstrengung
wird diese Idee verändern zu wird verändern, entlassen Sie es, hören Sie auf zu klagen, und das
Schmerz wird verschwinden.' Das ist wahr. Der weise Mann, oder einfach das
nachdenkend, nachdenklicher Mann, wird genau von seines unterschieden
Verachtung für Leiden; er wird immer zufriedengestellt und überrascht dabei
nichts."
"Dann bin ich ein Idiot, weil ich leide und unzufrieden und überrascht bin,
bei der Niederträchtigkeit der Menschheit."
"Sie sind darin falsch; wenn Sie mehr Ihnen auf dem Thema nachdenken werden,
werden Sie verstehen wie unbedeutend ist alles der externe Welt das
agitiert uns. Man muß sich um das Verständnis für Leben bemühen, und in
das ist wahres Glück."
"Verständnis. . ." wiederholter Ivan Dmitritch, der die Stirn runzelt. "Extern,
intern. . . . Entschuldigen Sie mich, aber ich setze auf, t versteht es. Ich weiß nur,"
er sagte, stand auf und schaute den Arzt wütend an, "ich nur
wissen Sie, daß Gott mich warmen Blutes und Nerven geschaffen hat, ja, tatsächlich!
Wenn organisches Gewebe zu Leben fähig ist, muß es zu jedem Anreiz reagieren.
Und ich mache! Zu schmerzen, antworte ich mit Tränen und Aufschreien der Empörung, zu Niederträchtigkeit,